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Gott ist mein Geschäftspartner

Aus dem Leben des Erfinders und Maschinenbauers Robert G. Le Tourneau
(1888-1969)

Der Weg von Robert G. Le Tourneau ist höchst ungewöhnlich: Vom einfachen Mechaniker entwickelte er sich zum Erfinder und Konstrukteur der verschiedensten Maschinen für den Strassenbau. In seinen drei Fabriken in den USA arbeiteten 1960 über 3000 Menschen. Aber dies stellt nicht das Ausserordentliche und Besondere dieses Mannes dar, sondern der Umstand, dass er dem Bibelwort nachlebt: „Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird Euch solches alles zufallen“. Wenn er zu sagen pflegt „Gott ist mein Geschäftspartner“, so will er damit zum Ausdruck bringen. Ich kann nicht allein handeln und planen, ich richte mich aus nach dem Willen des höchsten Herrn, ich teile mein Einkommen mit meinem Partner. Diese Art christlicher Haushalterschaft, wie sie vom Amerikaner Le Tourneau geübt wird klingt fast unglaublich. 90 Prozent seines reinen Einkommens stellt er für Kirche und Mission zur Verfügung. Doch lässt er es nicht mit materiellen Spenden bewenden, sondern stellt auch seine Kraft und Zeit in grosszügiger Art und Weise in den Dienst der christlichen Gemeinden, indem er fast jedes Wochenende unterwegs ist im Rahmen eines ausgedehnten Vortragsdientes. Was uns an diesem technisch genialen Menschen und grosszügigen Geschäftsmann fesselt, ist die demütig-opferbereite Lebenshaltung, die auch für uns Europärer beispielhaft ist.

Jugend- und Ausbildungszeit

Der sehr unternehmenslustige Robert Le Tourneau war voller Tatendrang und wuchs in einem christlichen Elternhaus auf. Während seiner Lehrzeit als Giesser wurde er errettet: “Der Löwe hat sich in ein Lamm verwandelt“. Der selbstsüchtige Schrei der Jugend ‚Was kann ich bloss tun?’ wurde nun ersetzt durch die Frage des Apostel Paulus auf dem Weg nach Damaskus: ‚Herr, was willst Du, dass ich tun soll?’ Mit 19 hatte er den Bildungsgrad von 8 Jahren Volksschule und einem Fernkurs. „Was mochte Gott nunmehr mit diesem Burschen, der keine bestimmten Ziele hatte, vorhaben? Welche Aufgaben mochte der grosse Meister seinem jugendlichen Schützling zugedacht haben?“

10 Jahre arbeitete er als Mechaniker mit eigenem Geschäft, 16 Jahre lebete er als Christ ziellos vor sich hin. Er sammelte wertvolle technische Erfahrungen im Beruf. Er überlebte drei Unfälle mit dem Motorrad, das grosse Erdbeben von San Francisco und ein Feuer in seiner Werkstatt – immer unversehrt. Nach dem ersten Weltkrieg war seine Werkstatt pleite, er hatte 5000 Pfund Schulden und wurde angestellter Mechaniker in einer lokalen Firma.

Er wird bereit, alles zu tun was Gott von ihm verlangen wird. Er meint aber, nun Missionar werden zu müssen, doch „Gott hat Geschäftsleute ebenso nötig wie Missionare“. Er betet: „Herr, hier bin ich. Nimm mich und mache aus mir das, was Du wünschest“. Später sagt er dazu: „Von der Stunde an, wo ich Gott als meinen Geschäftspartner anerkannte, hatte ich in geschäftlichen Dingen Klarheit und Segen“. Er gründet ein Unternehmen für Bodennivellierungen.

Geistliche Weisheiten in jungen Jahren

Als junger Automechaniker sollte für einen Kunden ein Auto reparieren, doch der Kunde wollte sich nicht helfen lassen da er noch nicht voll ausgebildet war. Erst als der Kunde selbst am Ende seiner Weisheit war und sagte „machen sie weiter“ konnte er ihm helfen. So ist es auch mit Gott – erst wenn wir ihn ans Steuer lassen, kann er uns helfen.

Das Problem des Autos war ein kleines Stäubchen im Vergaser. So ein Staustückchen kann auch den besten Dieselmotor zum stehen bringen. So ist es auch mit Gott – es braucht auch nicht viel um den Kontakt zwischen Gott und den Menschen zu unterbinden. Daher betete er seither jeden Tag, „dass mir Gott zeigt, was er von mir erwartet“.

Erlebnisse mit Gott als Unternehmer

Einer der Sprüche, welche er in seinem Büro aufgehängt hat lautet: „Das Unglück mit uns Menschen ist, dass wir meistens versuchen, Gott in unsere Pläne einzuordnen, anstatt uns seinem Plan zu fügen.“

Einen seiner ersten Fehler, nachdem er die Partnerschaft mit Gott einging, betraf das Geld: Er dachte „nächstes Jahr werde ich eine Menge Geld spenden für den Herrn.“, doch Gott meinte „jetzt“. (2. Kor. 6,2). Wenn Gott heute spricht, dann ist jetzt Zeit zum handeln.

Im folgenden Jahr war er praktisch bankrott durch Schwierigkeiten bei einem Bauprojekt und der späten Absage eines zweiten Auftrags. Er bekommt einen Kredit, wird jedoch durch einen Aufseher der Finanzierungsgesellschaft beaufsichtigt, welcher ihn zur Sonntagsarbeit zwingt. Le Tourneau versprach jedoch durch den von Gott vorgesehenen Ruhetag eine höhere Produktivität an den restlichen sechs Tagen, doch ihm wurde mit der Vertragsauflösung gedroht. Er betete „Herr was soll ich tun?“ „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apg 5,29) war die Antwort. Er ordnete den freien Sonntag an, worauf am Montag der Oberhaupt der Finanzierungs­gesellschaft die Bedingung stellte, entweder werde am Sonntag wieder gearbeitet oder die Firma in den Konkurs geschickt. In seinem Innersten wusste Le Tourneau, dass Gott die Macht besass, sein Unternehmen zu retten. Sein Gebet in diesen herausfordernden Tagen: „Herr, erhalte mir meinen Glauben.“

Am dritten Tag erschien der Leiter der Finanzierungsgesellschaft persönlich, welcher San Francisco in der festen Absicht verlassen hatte, nicht nachzugeben. Trotzdem sagt er zu Le Tourneau „setzen sie ihre Arbeit fort“. Was ihn umgestimmt hatte auf der Reise weiss Le Tourneau nicht, er hat ihn auch nie danach gefragt. „Auf der Reise muss ihn Gott überzeugt haben.“ Der Auftrag wird ohne Sonntagsarbeit termingemäss fertiggestellt und dank dem Gewinn wird die Firma wieder einigermassen zahlungsfähig.

Im Jahr 1932, während einer wirtschaftlichen Krise war er wieder mit einigen tausend Dollar verschuldet und mit den Lohnzahlungen 5 Wochen im Rückstand. Der Buchhalter war mit den Konkursvorbereitungen fertig. Le Tourneau zögerte und besuchte am Sonntag den Gottesdienst. Dort wurden die Beiträge für die Mission im Folgejahr gesammelt und er fühlte sich von Gott gedrängt, trotz der desolaten Finanzlage wieder $5000 zu spenden, was er auch tat. Hinzu kam, dass am Montag ein Kunde ein Kratzeisen zurück brachte, da es seinen Erwartungen nicht entsprach. Die Maschine war mit den Stahlreifen für das sandige Gelände nicht geeignet. Le Tourneau erinnerte sich plötzlich an einen Satz Pneu den er schon länger lagerte und rüstete die Maschine um und bat um einen neuen Versuch (bisher war niemand bereit zu einem Versuch mit pneubereiften Kratzeisen). Der Versuch lief äussert positiv und der Kunde wollte unbedingt gerade ein zweites Modell, welches Le Tourneau aber zuerst anfertigen musste und bat um eine Anzahlung. Der Kunde zahlte aber von sich aus alles im voraus, was Le Tourneau die Begleichung sämtlicher Rechnungen sowie das Erfüllen des Versprechens für die Mission ermöglichte. Pneubereifte Maschinen setzten sich daraufhin in seiner Firma und später der ganzen Branche durch.

Le Tourneau ist überzeugt, dass Gott dadurch bewiesen hat, dass er einem Menschen nie etwas schuldig bleibt. „Ich tat Gott unrecht, als ich behauptete, mein ganzes Geld für die Firma zu gebrauchen und es mir aber im folgenden Jahr möglich sein werde, eine Menge Geld für den Herrn zu erübrigen. Ich war wirklich im Irrtum; denn es ist nicht viel Glaube erforderlich, um Gott einen Teil dessen zu spenden, was wir im Überfluss besitzen. Gott erwartet von uns, dass wir ihm die ersten Früchte überlassen und darauf vertrauen, dass er uns eine Ernte schenken wird, die unseren Bedürfnissen genügt, denn, wie die Bibel uns lehrt, „ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen“ (Hebr 11,6)

Le Tourneau arbeitete mit einem Partner aus der Gemeinde zusammen, doch die Zusammenarbeit gestaltete sich schwierig und der Partner verlangte am Ende den vollen Gewinn. Bei einem Prozess hätte er sicher gewonnen, doch er wollte keinen Bruder aus der eigenen Gemeinde verklagen. Da auch ein Gespräch nichts half, zahlte er doch den ganzen Betrag mit folgendem Kommentar: „Wenn sie darauf bestehen, den Gewinn für sich alleine zu beanspruchen, dann sollen sie ihn haben. Ist Gott damit nicht einverstanden, dann kann er ihnen den Gewinn jederzeit wieder nehmen und mir meinen Anteil zurückgeben.“ Sei ehemaliger Partner verlor seinen Anteil durch ein Fehlinvestment nach kurzer Zeit, Le Tourneau bekam einen guten Auftrag, wo er seinen Teil wieder hineinbekam.

Einmal hatte er in der Werkstatt eine Maschine, welche am Folgetag geliefert werden musste. Eines der Hauptteile musste er zuerst noch konstruieren, damit die Arbeiter es am Folgetag bauen konnten. Da es sich um eine Neukonstruktion handelte, rechnete er mit einer langen Nacht. Doch ihm fiel ein, dass er an diesem Abend seine Teilnahme an einer Jugend-Missionsveranstaltung zugesagt hatte. Er wollte absagen, da er sowieso keine spezielle Aufgabe an diesem Abend hatte. “War es Dir ernst, als Du versprachst, mir zu dienen, koste es was es wolle?“ fragte ihn Gott. Nach einem harten Kampf ging er doch hin. Spät am Abend ging er wieder in die Werkstatt, war jedoch nicht mehr genügend munter um kreativ zu sein, die Lage schien ihm hoffnungslos. Er setzte sich müde an den Zeichentisch und sah plötzlich den fertigen Entwurf vollständig und vollendet vor seinem geistigen Auge. Er brachte innert 10 Minuten alles zu Papier und legte die Pläne für die Mechaniker bereit. Die Maschine konnte am Folgetag fertiggebaut und termingerecht ausgeliefert werden.

Das in jener Nacht skizzierte Hauptgetriebe wurde in allen zukünftigen Maschinen Le Tourneaus eingebaut und brachte seiner Firma über mehrere Jahrzehnte einen unaufholbaren Vorsprung vor der Konkurrenz.

Eröffnungsrede zur Inbetriebnahme einer neuen Fabrik in Peoria:

“Einige unter Euch fragen sich vielleicht, was die Religion denn mit dem Geschäft zu tun habe. Vor vielen Jahren stellte ich mir selbst diese Frage: ‚Zu was ist eine Religion gut, die sich im praktischen Leben nicht auswirkt?’ Der Geist des Herrn machte mir klar, dass ich wohl dazu bekannte, den Herrn Jesus Christus zu lieben, meine Handlungen jedoch sehr wenig Zeugnis davon ablegten. Ich gab vor, auf die Hilfe meines Erlösers zu bauen, und gleichzeitig machte ich mir Sorgen und verliess mich nur auf meine eigenen Kräfte.

Ich sagte zu mir selbst: ‚Wenn Gott so ist, wie ich ihn mir vorstelle, warum soll ich ihn dann nicht bitten, mein Geschäft in seine Hände zu nehmen?’ Ich fiel auf die Knie nieder und traf mit Gott ein Abkommen. Es ist mir bewusst, dass ich meinen Teil des Abkommens viel besser hätte einhalten können, als ich es in Wirklichkeit tat. Dieses Geschäft jedoch und sein Gedeihen zeigen, wie gut Gott seinen Teil eingehalten hat. Vor einigen Jahren fragten sich meine Gläubiger, ob sie mir noch Zeit und Gelegenheit lassen sollten, meinen Schulden zu bezahlen oder ob sie von der Firma „Le Tourneau“ ohnehin nicht mehr zu erwarten hätten. Heute sind wir im Begriff, den zweiten Anbau unserer Fabrik im Osten einzuweihen und unser Produktionsvermögen zu verdoppeln im bestreben, allen Aufträgen gerecht werden zu können.

Ihr seht, wir haben einen persönlichen Gott, einen persönlichen Retter. Ist es nicht wunderbar, dass er bereit ist, mit uns persönliche Vereinbarungen zu treffen, mit euch und mit mir, den Kreaturen, die er geschaffen hat? Wenn ich nicht versuchte, Gottes Ruhm zu preisen und aller Welt zu verkünden, dieses Geschäft gehöre in Wirklichkeit ihm, wenn ich dieses prächtige Gebäude nicht ihm weihen würde, dann hätte ich meinen Teil des Abkommens nicht erfüllt.

Andererseits möchte ich nicht, dass es aussieht, als wolle ich seine Gnade mit einem Handelsvertrag vergleichen und dadurch entwürdigen. Jesus hat für uns sein Blut vergossen und alleine durch seine Gnade wurden wir gerettet. Da meiner Überzeigung nach Gott jedoch Geschäftsleute ebenso nötig braucht wie Prediger, bin ich auch überzeugt, dass man ihm eine Fabrik genauso weihen kann wie eine Kirche, und dass auch auf diese Weise viele Menschenseelen gerettet werden können

Wie ich glaube sucht die Menschheit eine Religion, die tatkräftig eingreift. Wenn ich auch zugebe, dass der Erfolg nicht immer in Dollars und Cents gemessen werden kann, ebenso wenig wie die wahre Freude und das Glück, so weiss ich doch eines mit Bestimmtheit: Wenn alle Menschen, die sich zum Namen Christi bekennen, ihm ihr volles Vertrauen schenken, dann wird Gott sie nicht enttäuschen.“

Christentum in der Werkstatt

In allen Fabriken Le Tourneaus wurde gewöhnlich einmal die Woche ein evangelistisches Treffen abgehalten; der Saal war meist überfüllt obwohl die Teilnahme freiwillig war. Es ging ein Gerücht um, man müsse „Christ sein“ um im Unternehmen beruflich weiterzukommen und Christen, die öffentlich zum Glauben standen würden anderen vorgezogen, sogar wenn sie weniger gute Arbeit leisteten als die Nicht-Christen. Le Tourneau entgegnete dem wie folgt:

„Es gibt viele Leute, die sich Christen nennen und es in Wirklichkeit nicht sind, und viele andere, die sich dazu nicht äussern, und trotzdem mehr christliche Tugenden entfalten als jene, die von ihrem Christenglauben grosses Aufhebens machen. (...) Wenn hier irgendetwas im Namen des Christentums geschieht, das den Nicht-Christen gegenüber dem Christen benachteiligt, ist das unchristlich. Seht ihr nicht ein, dass vom Moment an, wo ihr parteiisch oder ungerecht seid, die Grundsätze des Christentums ver­gewaltigt werden? Ich bin überzeugt: wenn ihr den Herrn Jesus Christus als Retter anerkennt, werdet ihr bessere Menschen und Arbeiter, als wenn Christus keinen Platz in eurem Herzen hat. Aber in unseren Werkstätten wird Euch dieser Glaube nie aufgezwungen. Niemand soll Religion herunterwürgen müssen, dem würde sie am folgenden Tag wieder hochkommen (...)

Es ist mir auch zu Ohren gekommen, dass das Personal unserer Werkstätten nur aus Christen bestehe. Wenn das nur wäre! Wisst ihr, was ich in diesem Fall tun würde? Ich würde eine grosse Zahl Nicht-Christen einstellen, damit wir ihnen die Botschaft der Rettung vermitteln und ihnen ein lebendiges Beispiel davon geben können, wie man als Christ leben soll.“

Dialog aus Radiointerview (1940):

Erzählen sie uns, was geschah als sie Gott zu ihrem Partner gemacht hatten. Wie hoch ist Gottes Anteil an ihrem Ertrag?

Ich lege 90% des Gewinns für christliche Zwecke beiseite.

Dann verwenden sie also 90% ihres Ertrages für christliche Werke? Letztes Jahr haben sie für Gottes Werke 1,2 Millionen Dollar gestiftet!

Ja, bis heute betrug Gottes Anteil mehr als 10 Millionen Dollar.

In diesem Fall behalten sie sehr wenig Geld für sich?

Ja. Sehen sie, ich habe nicht das Gefühl, dieses Geld meinen eigenen Fähigkeiten zu verdanken. Ich bin davon überzeugt, dass Gott mir die Kraft dazu verleiht, und ich gebe ihm nur zurück, was ihm gehört. Mein Wahlspruch ist: „Man soll nie fragen ‚Wieviel meines Geldes soll ich Gott geben’, sondern ‚Wieviel vom Geld Gottes behalte ich für mich!’“

Es handelt sich wirklich um ein Werk des Glaubens?!

Meine Lebensphilosophie ist sehr einfach: Zwei Dinge gibt es, die ich gerne tue: Erstens einmal Maschinen entwerfen, sie in Gang bringen und sehen, wie sie arbeiten. Zweitens: Den Menschen die Kraft verkünden, welche vom Evangelium ausgeht, und zusehen, wie sie in ihr Leben eingreift. Jesus war bereit, arm zu werden, um uns durch seine Armut reich zu machen. Darum danke ich voll Demut Gott für alles Gelingen, das mir beschieden war.

Epilog

Eines Tages führte er einen Freund durch die Fabrikanlage, erzählte die Entwicklungsgeschichte des Unternehmens und zeigte ihm die Maschinen. Als sie ins Büro zurückgingen, sagte er: „Das beweist in der Tat, was ein Mann zu leisten im Stande ist“. Le Tourneau antwortete: „Nein, du irrst dich. Das beweist, das Gott für einen Menschen zu tun bereit ist“. Weiter fragte er, ob es ihn nicht viel Mut kostet, öffentlich zu Gott zu stehen? „Nein“ antwortete er, „wenn man daran glaubt braucht es keinen Mut!“

Nachwort

Es war Gnade, dass Gott Robert Le Tourneau der Sünde überführte und er sich seinem Erlöser anvertraute, aber auch Gnade, dass er der Gefahr wiederstand, ein sorgenfreies, oberflächliches Leben eines Christen zu führen, der sich nicht wirklich zu seinem Gott bekennt. Er hat Gott nach seinen Möglichkeiten geehrt, Gott ehrte seinen Diener dadurch, dass er ihm fast unerschöpfliche Energiequellen schenkte und ihn in einen Dienst stellte in einem Ausmass, wie man es in seinen jungen Tagen keineswegs hätte voraussehen können. Le Tourneau hat nie nach persönlichem Reichtum gestrebt, deshalb hat Gott ihm Millionen anvertraut, welche er gewissenhaft ihm zum Ruhme zu verwalten versuchte.

Quellen:

·         A.W. Lorimer: „Gott ist mein Geschäftspartner“ – Aus dem Leben des Erfinders und Maschinenbauers Robert G. Le Tourneau, Christliches Verlagshaus Bern, 1962 (vergriffen)

Kurzbiographie: www.tsha.utexas.edu/handbook/online/articles/view/LL/fle36.html

www.gospelcom.net/chi/DAILYF/2001/08/daily-08-27-2001.shtml

Zusammengefasst von lukas.haldemann@innotix.com im September 04

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